Erstmals seit Beginn des Seuchengeschehens wurde im gesamten August 2026 in Hessen kein neuer positiver Fall der Afrikanischen Schweinepest festgestellt.
Erstmals seit Beginn des Seuchengeschehens wurde im gesamten August 2026 in Hessen kein neuer positiver Fall der Afrikanischen Schweinepest festgestellt.
Am Dienstag, den 18.08.2026 um 19 Uhr findet der Infoabend zum neuen Jungjägerkurs 2026/2027 im Wildpark Alte Fasanerie, Klein-Aucheim, Fasaneriestr. 106, 63456 Hanau statt.
Alle Interessenten sind herzlich willkommen.
https://wordpress.jagdklub-offenbach.de/wp-content/uploads/2026/08/202627-Flyer.pdf
Liebe Mitglieder,
wir freuen uns in unserem Klub ein neues Mitglied Herrn Tobias Schrader begrüßen zu dürfen. Tobias ist ein passionierter Nachsucheführer. Er wohnt in Großkrotzenburg und hat seinen Jagdschein im Jahre 2020 gemacht. Tobias Schrader ist ein stolzer Vater eines Sohnes. Seit zwei Jahren führt er einen zweijährigen Hannoverschen Schweißhund Cliff vom Forsthausblick. Beide haben am 23.05.2026 die SHP/VP beim Verein Hirschmann bestanden. Seit dem 17.06.2026 sind sie in Hessen behördlich als Schweißhundgespann durch die Obere Jagdbehörde RP Kassel anerkannt. Dadurch dürfen Tobias und Cliff in ganz Hessen ohne Voranmeldung oder Genehmigung Jagdbezirke zur Nachsuche betreten und ein krankes oder verletztes Schalenwild erlösen.
Gerne steht das neue Schweißhundgespann jede Zeit unseren Mitgliedern zur Verfügung. Sie können Herrn Schrader unter der Telefonnummer 0160 90319878 erreichen.

| Sehr geehrte Damen und Herren, |
| das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (HMLU) hat den neuen Wolfsmanagementplan für Hessen veröffentlicht. Für die hessische Jägerschaft bringt dieser Plan erstmals konkretere und verbindlichere Regelungen für den Umgang mit dem Wolf in der Praxis. Ein Video Ihres LJV Hessen: Was jetzt für Jäger wichtig ist, können Sie kostenlos und ohne Anmeldung über Youtube abrufen.
Wichtig ist vor allem: Im Rahmen des regulären Bestandsmanagements können künftig juvenile Wölfe bejagt werden. Grundlage dafür sind jährliche Abschusspläne, die von der Oberen Jagdbehörde in Abstimmung mit der Obersten Jagdbehörde erstellt werden (Download: Allgemeinverfügung Wolf – revierübergreifender Managementplan). Die reguläre Jagdzeit reicht vom 1. Juli bis 31. Oktober. Die Entnahme ist auf 40 Prozent der für einen Jahrgang prognostizierten Jungwölfe begrenzt. Zudem werden Fallwild sowie bereits entnommene juvenile, subadulte und adulte Schadwölfe auf diese Quote angerechnet. Darüber hinaus eröffnet der Plan weitere Möglichkeiten zur Entnahme. Nach einem bestätigten Wolfsriss kann ein Wolf auch außerhalb der regulären Jagdzeit entnommen werden. Mehrere Wolfsrisse sind dafür nicht erforderlich. Die Jagd darf grundsätzlich in einem Radius von 20 Kilometern um den Schadensort und für sechs Wochen nach dem festgestellten Schaden erfolgen. Auch dann gelten klare Melde- und Informationspflichten. Für Jagdausübungsberechtigte besonders wichtig ist die stärkere Einbindung in das Monitoring. Der neue Wolfsmanagementplan stellt klar, dass Jagdausübungsberechtigte im Rahmen ihrer Hegepflicht Wolfshinweise wie Sichtungen, Fotoaufnahmen, Wildkameraaufnahmen, Risse oder Losung melden sollen. Gleichzeitig ist geregelt, dass aktives Monitoring im Revier, etwa durch Wildkameras, Geländebegehungen oder Suchhunde, ausschließlich in Rücksprache mit dem betroffenen Jagdausübungsberechtigten erfolgt. Dieser hat dabei ein Vetorecht. Zuständig für das Wolfsmanagement in Hessen sowie für die Erstellung der Abschusspläne ist das Regierungspräsidium Kassel als Obere Jagdbehörde. Für das Wolfsmonitoring arbeitet das Wolfszentrum Hessen in enger Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband Hessen e. V.. Bitte senden Sie Ihre Meldungen (Beobachtungen, Wildkamerafotos, etc.) direkt an Wolfszentrum Hessen. Wolfhinweise können auch als Gast ohne Registrierung erfasst werden. Für die Jägerschaft bedeutet der neue Wolfsmanagementplan damit vor allem eines: mehr Verantwortung, klarere Zuständigkeiten und verbindlichere Regeln für den praktischen Umgang mit dem Wolf in Hessen. Entscheidend wird nun sein, dass Meldungen aus der Fläche konsequent erfolgen und dass das Monitoring durch Jägerschaft und Wolfszentrum belastbar weiterentwickelt wird. |
Mareike Sommer vom lernort Natur-Team zeigt, was die Kinder bisher nicht kannten – hier wie ein Jagdschein aussieht
Die Lernort Natur-Gruppe des Jagdklubs Offenbach ist perfekt ins das Jahr 2026 gestartet. Mit den milden Temperaturen im Frühling ging es an die ersten Großveranstaltungen im Landkreis. Ende Mai standen gleich drei Veranstaltungen im Kalender.
Den Auftakt in die neue Saison machte die Jägerin und Naturpädagogin Mareike Sommer am 26. und 27. Mai 2026 mit dem Waldtag der Bambinis – der Vorschulgruppe des Kindergartens St. Joseph in Seligenstadt. Die größere Gruppe war hellauf begeistert von den vielen Geschichten rund um alles, was wir in der Natur sehen, fühlen und hören können. Kaum war die erste Scheu gefallen, sprudelten die Fragen geradezu heraus und viele der Kinder hatten nach den Stunden in der Natur bestimmt nachts aufregende Träume von unserer „heimischen Wildnis“.
Beim Einsatz am WaldFamilientag 2026 im Wildpark Hanau (v.l.n.r.): Marcel Pagel, Alex Angelidis, Andreas Knies, Nadine Schaack, Petra Müller-Herrtwich, Dietmar Müller, Norbert Roth
Am 29. Mai 2026 war dann ein größeres Team wie in den Vorjahren beim Sommerfest im St. Josephhaus Kinder- und Jugendhilfezentrum in Klein-Zimmern eingeladen. Bei teils tropischen Temperaturen wurden zahlreiche Kinder und Jugendliche und natürlich auch Erwachsene in die Geheimnisse der heimischen Fauna und Flora eingeweiht. Es gab Bilder von Tieren zum Ausmalen und jede Menge Dinge zum Anfassen, von der Schwarte bis zum Geweih und zum Fuchsbalg. Dank des LON-Anhängers des Landesjagdverbandes Hessen konnten die kleinen Entdecker den Tieren so nah kommen wie nie zuvor. Die Frage nach dem Lieblingstier in der Natur war meist schnell beantwortet. Ganz weit vorne lag der Fuchs und der Waschbär, wobei wir selbstverständlich sehr deutlich Hinweise auf die mehr als kritische Lebensweise unseres Neubürgers gegeben haben. Denn nicht alle putzigen Tiere verhalten sich auch ebenso. Die Veranstaltung war bestens besucht und wir haben in Summe fast 300 Besucher an unserem Infostand gehabt.
Gleich am nächsten Tag ging es zum WaldFamilientag 2026 von Hessenforst in der Alten Fasanerie im Wildpark Hanau. Die Temperaturen waren dieses Mal erfreulicherweise angenehm. Auch der Wildpark zählt inzwischen zu unseren „Dauerkunden“ und bucht unsere Naturexpertise regelmäßig. Zumal es quasi ein Heimspiel ist, denn wir standen in Rufweite zu unserem Jagdausbildungszentrum. Gemeinsam mit der Parkleitung und der Organisatorin Sabine Scholl hatten wir einen gelungenen Auftritt. Das Wetter war zwar etwas labil, aber dennoch konnten wir fast 200 Besucher bei uns begrüßen. Besonders schön war die Mitmach-Aktion. Es gab ein Gewinnspiel für die Kleinen mit Fragen zur Natur. Beispielsweise wurde gefragt, wie das weibliche Reh genannt wird oder das kleinste Raubsäugetier in Deutschland.
Besonders erfreulich war das weitere Wachstum unserer Gruppe. Verstärkt durch Jungjägerinnen und Jungjäger aus unserem letzten Jagdkurs konnten wir gleich drei weitere Mitglieder begrüßen. Damit zählt das Team Lernort Natur des Jagdklubs Offenbach inzwischen 15 Köpfe und die ehrenamtliche Tätigkeit verteilt sich noch besser. Der Nachwuchs aus der Gruppe der Jungjäger ist dabei nicht verwunderlich. Denn gerade für Jungjägerinnen und Jungjäger ist es ein toller Einstieg in die Klubaktivitäten und Kontakte zu Altjägern sind immer hilfreich.
Mit der Verstärkung setzen wir im nunmehr fünften Jahr seit Gründung der Lernort Natur Gruppe unsere positive Weiterentwicklung fort. Unser Ziel bleibt dabei immer klar vor Augen, wir wollen unserer Jugend die Liebe zur Natur vermitteln und den Respekt vor Fauna und Flora. Denn nur, was man liebt, dass beschützt man auch. Und wer wäre für die Vermittlung dieser wichtigen Botschaft besser ausgebildet als wir Jägerinnen und Jäger?